Donnerstag, 12. April 2018

Andreas Suchanek- Das Erbe der Macht Band 4: Allmacht

Mittlerweile ist das 4. Hardcover von Andreas Suchaneks Fantasy- Serie "Das Erbe der Macht" erschienen. Dieser Band beinhaltet die eBook- Folgen 10 bis 12 und ist über 500 Seiten dick.

Wer die Serie noch nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung, die Neulinge nicht unnötig spoilert: die Welt wie wir sie kennen ist magisch. Wir Nichtmagier, Nimags genannt, können dies durch einen magischen Wall, der zum Schutz errichtet wurde, jedoch nicht sehen. Bei den magisch Begabten sehen wir z.B. statt ihrer Essenzstäbe einen Regenschirm, der Wall gaukelt uns also unsere Normalität vor, wo eigentlich Magie ist. Magie geht in Form eines Sigils von einem Magier, bei dessen Tod, auf einen anderen über. Es gibt Lichtkämpfer (also "die Guten") und Schattenkrieger (jetzt ratet mal...), beide Seiten haben ihre eigenen Refugien und werden angeführt von Unsterblichen, auf der Seite des Lichts sind dies z.B. Albert Einstein und Kleopatra, auf der dunklen Seite der Magier- Macht findet man hingegen Dschingis Khan und Aleister Crowley. Beide Seiten streiten um die Vorherrschaft, die Macht über den Wall und die Zukunft der Magier und Nimags und dann ist da noch die Schattenfrau, die zu keiner dieser Fraktionen gehört, aber große Macht besitzt und ihre eigenen Pläne verfolgt.
In diesem letzten Band des 1. Zyklus (man ahnt es, ein 2. Zyklus wird folgen, jedoch erscheint vorher noch ein Spin- Off rund um die Unsterblichen Leonardo da Vinci und Johanna von Orleans) hat sich Herr Suchanek selbst übertroffen, insbesondere in folgenden Bereichen: fiese Cliffhanger die zum Weiterlesen nötigen, völlig unvorhergesehene Wendungen und wirklich emotional packende Szenen.

Beim Pärchen Max und Kevin gibt es derer gleich zwei in diesem Buch, bei denen ich froh war jeweils noch zehn Minuten weiterlesen zu können, sonst hätte ich das echt nicht ausgehalten. Man kann ja schlecht öffentlich in der Mittagspause im Cafe bei McDonald´s losheulen... Auch bei Jen und Alex passiert viel und die typischen Kabbeleien der beiden sind immer amüsant zu lesen. Da kommt halt auch der Humor des Autors durch, es ist nicht immer alles bierernst im Buch (Stichwort "Pummeleinhorn").

Es passiert, insbesondere im letzten Teil, derart viel auf wenigen Seiten, man fühlt sich ein wenig erschlagen. Allerdings fallen damit auch wieder, typisch Andreas Suchanek, alle Puzzlesteinchen an den richtigen Platz und ergeben ein stimmiges Bild. Ich sage Danke für diesen tollen Teil.

Das Erbe der Macht- Fans werden hier ohnehin zugreifen und Fantasy- Fans die gern Serien lesen, sollten unbedingt mindestens das erste eBook oder Hardcover antesten!

Hier gibt es mehr über den Autor:  http://www.andreassuchanek.de/

Hier bloggt er aus seinem Autorenleben (lesenswert!): http://blog.andreassuchanek.de/

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