Mittlerweile ist das 4. Hardcover von Andreas Suchaneks Fantasy- Serie
"Das Erbe der Macht" erschienen. Dieser Band beinhaltet die eBook-
Folgen 10 bis 12 und ist über 500 Seiten dick.
Wer die Serie noch
nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung, die Neulinge nicht
unnötig spoilert: die Welt wie wir sie kennen ist magisch. Wir
Nichtmagier, Nimags genannt, können dies durch einen magischen Wall, der
zum Schutz errichtet wurde, jedoch nicht sehen. Bei den magisch
Begabten sehen wir z.B. statt ihrer Essenzstäbe einen Regenschirm, der
Wall gaukelt uns also unsere Normalität vor, wo eigentlich Magie ist.
Magie geht in Form eines Sigils von einem Magier, bei dessen Tod, auf
einen anderen über. Es gibt Lichtkämpfer (also "die Guten") und
Schattenkrieger (jetzt ratet mal...), beide Seiten haben ihre eigenen
Refugien und werden angeführt von Unsterblichen, auf der Seite des
Lichts sind dies z.B. Albert Einstein und Kleopatra, auf der dunklen
Seite der Magier- Macht findet man hingegen Dschingis Khan und Aleister
Crowley. Beide Seiten streiten um die Vorherrschaft, die Macht über den
Wall und die Zukunft der Magier und Nimags und dann ist da noch die
Schattenfrau, die zu keiner dieser Fraktionen gehört, aber große Macht
besitzt und ihre eigenen Pläne verfolgt.
In diesem letzten Band
des 1. Zyklus (man ahnt es, ein 2. Zyklus wird folgen, jedoch erscheint
vorher noch ein Spin- Off rund um die Unsterblichen Leonardo da Vinci
und Johanna von Orleans) hat sich Herr Suchanek selbst übertroffen,
insbesondere in folgenden Bereichen: fiese Cliffhanger die zum
Weiterlesen nötigen, völlig unvorhergesehene Wendungen und wirklich
emotional packende Szenen.
Beim Pärchen Max und Kevin gibt es
derer gleich zwei in diesem Buch, bei denen ich froh war jeweils noch
zehn Minuten weiterlesen zu können, sonst hätte ich das echt nicht
ausgehalten. Man kann ja schlecht öffentlich in der Mittagspause im Cafe
bei McDonald´s losheulen... Auch bei Jen und Alex passiert viel und die
typischen Kabbeleien der beiden sind immer amüsant zu lesen. Da kommt
halt auch der Humor des Autors durch, es ist nicht immer alles bierernst
im Buch (Stichwort "Pummeleinhorn").
Es passiert, insbesondere
im letzten Teil, derart viel auf wenigen Seiten, man fühlt sich ein
wenig erschlagen. Allerdings fallen damit auch wieder, typisch Andreas
Suchanek, alle Puzzlesteinchen an den richtigen Platz und ergeben ein
stimmiges Bild. Ich sage Danke für diesen tollen Teil.
Das Erbe
der Macht- Fans werden hier ohnehin zugreifen und Fantasy- Fans die gern
Serien lesen, sollten unbedingt mindestens das erste eBook oder
Hardcover antesten!
Hier gibt es mehr über den Autor: http://www.andreassuchanek.de/
Hier bloggt er aus seinem Autorenleben (lesenswert!): http://blog.andreassuchanek.de/

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