Freitag, 29. Juni 2018

Buchcover Challenge Tag 2

Tag 2 der 7 Cover von 7 Büchern, die nachhaltig Spuren hinterlassen haben Challenge. Der fünfte Stein von Micha Pansi Dieses Buch hat Spuren hinterlassen, weil ich es mit 18 in Halle/(Saale) in der Thalia- Buchhandlung, die damals noch die Urania- Buchhandlung war, gefunden habe. Nach meiner Lesefreude- Wiedererweckung durch Harry Potter las ich so dies und das, doch dieses Buch zog mich magisch an. Fast 10cm dick und ein gewaltiges Fantasyepos, drei Bände in einem Buch. Mein Jungerwachsenenhirn dachte sich: packen wir's an! Und das war's dann!
Seitdem bin ich begeisterte Fantasy- Leserin und das bis heute. Wer Lust auf nicht ganz klassische Fantasy, unglaublich real wirkende Protagonisten (Akara und Skarg sind bis heute zwei meiner Lieblingsbuchfiguren) und einen extrem lebendigen Erzählstil hat, der muss das lesen! PS: gerade habe ich auf der Homepage von Micha Pansi gelesen, dass es 2018 eine Fortsetzung geben wird. Und das nach mehr als 10 Jahren.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Buchcover Challenge - Tag 1

Tag 1 der 7 Cover von 7 Büchern, die nachhaltig Spuren hinterlassen haben Challenge. Harry Potter und der Stein der Weisen von J. K. Rowling Dieses Buch hat Spuren hinterlassen, weil ich es im Allgäu- Urlaub (ja, kein Scherz, das Schicksal wusste damals schon, wo ich mal landen werde.) mit 12 Jahren in einem Buchladen entdeckt habe (natürlich nicht diese Ausgabe) und so lange genervt habe, bis ich es haben durfte. Dieses Buch hat meine Liebe zum Lesen wiedererweckt, die mir zuvor durch meine unfassbar öde Deutschlehrerin Frau S. ausgetrieben wurde. Seitdem habe ich fast jeden Tag ein Buch in der Hand gehabt, trotz quälender Stunden voller sterbenslangweiliger Schulliteratur.

Montag, 18. Juni 2018

Frank Schätzing - Die Tyrannei des Schmetterlings

Frank Schätzings Schreibstil- von seinen Fans geliebt, von vielen anderen gefürchtet. Ich stehe da irgendwie zweifelnd in der Mitte. Einerseits mag ich seinen umfangreichen Wortschatz, einer der wenigen Autoren der auch vor Adjektiven wie "desperat" nicht zurückschreckt (und damit irgendwie das Lektorat überlebt), andererseits erzählt er oft mit diesem Wortschatz derart ausschweifend und ein wenig überladen, dass es mir manchmal schwer fällt ihm zu folgen und konzentriert zuzuhören. Wenn man nichtwirklich aufmerksam zuhört, ist der rote Faden schnell weg und man horcht in Momenten auf, wenn man sich denkt "was, wie ist das denn jetzt passiert", zusätzlich stellt die besondere Natur dieser Geschichte einen geistig ziemlich auf die Probe. Das hat mich an meine zuhörerischen Grenzen gebracht.
Sasche Rotermund liest hier gut, wenngleich es mir etwas lebendiger hätte sein dürfen, das ist aber mein persönliches geschmackliches Fazit. Schätzings Schwarm bleibt für mich nach wie vor unerreicht, auch wenn es kein ausgesprochen schwaches Schätzing- Buch wie "Breaking News" ist. Es siedelt sich m.M. im unteren Schätzing- Mittelfeld hinter Limit an. Fans sollten kaufen, alle anderen erstmal darüber nachdenken, ob sie mit dem typischen Schätzing- Stil auch bei einer schwächeren Story leben können.

Dienstag, 12. Juni 2018

James Rayburn - Fake

Was passiert, wenn ein Idol der Nahost- Friedensbewegung dummerweise durch einen Drohnenangriff des eigenen Staates umkommt? Richtig, die heiklen Friedensverhandlungen könnten scheitern. Was macht man da? Na klar, das Idol wieder lebendig! Klingt komisch? Nicht für den Ex- Geheimdienstler Pete Town, der genau für diese Aufgabe aus dem Ruhestand berufen wird, um diese heikle Mission, die über Wohl und Wehe des Friedens im Nahen Osten mitentscheidet, durchzuführen. Doch er hat auch mächtigde und einflussreiche Gegenspieler, denen daran gelegen ist die Situation im Nahen Osten zu destabilisieren...
Man merkt Fake ganz deutlich an, dass James Rayburn normalerweise Drehbücher schreibt. Das Buch liest sich wirklich wie ein Kinofim, man hat jede Szene plastisch vor Augen, Action und Momente mit Thrill kommen nicht zu kurz, doch auch die Figuren sind nachvollziehbar entworfen. Mein Favorit ist Dudley Morse, lest es selbst, was für ein Lebensweg, was für ein Mann! Kein strahlender Held mit glänzender Rüstung, eher das ganze Gegenteil, aber was für ein Buchcharakter! Wow! Man muss James Rayburn damit also auch ein Händchen für gut geschriebene Antagonisten attestieren, Morse und Littlefield sind so extrem, aber eben auch extrem glaubwürdig. Auch die Mission selbst ist derart gewagt, halsbrecherisch und ein kleines bisschen irre, man mag gar nicht an den Erfolg der Operation glauben. Ich kann Fake allen Fans von politischen Thrillern und auch jedem, der Bücher mit dem gewissen cineastischen Flair mag, wirklich nur ans Herz legen.